Thema: Diplomarbeit über die Arbeitsmarktsituation von Behinderten
Hallo,
ich schreibe im Fach Soziologie meine Diplomarbeit zu dem oben genannten Thema. Ich interessiere mich dabei im Besonderen für Menschen, die von Geburt an bzw. seit früher Kindheit im Rollstuhl sitzen.
Begründung: rein rechtlich sieht es hier ganz anders aus, als bei Menschen, die z.B. durch einen Arbeitsunfall behindert werden.
Ich suche Menschen (im Raum Würzburg, Bamberg, Erlangen, Nürnberg), die mit mir über ihre Erfahrungen sprechen und zwar bezüglich
Ausbildung, Beruf, Arbeitslosigkeit... aber auch Erfahrungen mit Vermittlungsagenturen (Bundesagentur für Arbeit oder Integrationsämter/fachdienste).
Egal, ob gewöhnliche oder ungewöhnliche Erfahrungen. Alle sind wichtig! Keiner der Freiwilligen, wird namentlich in der Diplomarbeit genannt. Es besteht also Anonymität!
Egal ob berufstätig, arbeitslos oder arbeitsunfähig. Jeder Fall interessiert!
Ich würde mich sehr freuen von Euch zu hören.
nina@schlumbl.de
Liebe Grüße
Nina
von: ninaschen am: 01.03.2010 15:02h
Antworten: 12, Views: 2120
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Beitrag (#1) von: ninaschen am: 03.03.2010 19:54h
hm... noch keine einzige Meldung!
Woran liegts?
Ist das gar kein Thema für euch?
Ist es so einfach einen Job zu finden? Oder so schwer, dass ihr das Thema leid seid?
Allein Antworten darauf würden mir schon helfen!
Beitrag (#2) von: sylvie am: 04.03.2010 11:21h
RE:
vielleicht ist es einfach so, dass du noch neu bist und dein beitrag ebenso frisch? und nicht jeder hängt täglich vor der kiste, um derartige aufrufe sofort und ungehemmt zu "bearbeiten". think positive! :-))
Beitrag (#3) von: ninaschen am: 04.03.2010 16:03h
RE: RE:
Danke für deine "mutmachenden" Worte! Ja, ich denke weiterhin positiv und freu mich natürlich über jede kleinste Reaktion!
Beitrag (#4) von: casimir am: 07.03.2010 02:39h
RE: RE: RE:
hmm nina- du weißt schon dass des hier ein forum für querschnittgelähmte ist und was ne querschnittlähmung ist- und kein allgemeines behindiforum?
also i fühl mich nit als zielgruppe angesprochen
casimir
Beitrag (#5) von: NESTORAS am: 07.03.2010 10:36h
RE: RE: RE: RE:
Hehe, was heißt das Zielgruppe verfehlt. Ich denke es ist einfach nicht besonders spannend, immer irgendwelche Verfahrensfragen zu besprechen. Überdies ödet es etwas an, wenn man von irgendwelchen überambitonierten StudentINNEN zum kollektiven Gegenstand irgendwelcher Untersuchungen gemacht wird.
Beitrag (#6) von: ninaschen am: 08.03.2010 14:06h
RE: RE: RE: RE: RE:
ja, ich weiß was eine querschnittlähmung ist, aber ich wusste in der tat nicht, dass hier NUR querschnittgelähmte verkehren.
ich kann mir gut vorstellen, dass ihr genervt seid, von solchen anfragen...aber (ambitionierte) studentinnen, wie ich, sind leider auf die mithilfe anderer angewiesen.
natürlich könnte ich auch einfach vorhandene statistiken nehmen und mir aus den ganzen bisherigen studien material zusammen suchen. ich habe mir aber vorgenommen, es richtig zu machen, und nicht einfach zu glauben, was andere herausgefunden haben.
zumal die gruppe der "behinderten menschen" sehr heterogen ist und es für meine zielgruppe (seit früher Kindheit körperbehindert), noch kaum differenzierte untersuchungen gibt.
und solange es die nicht gibt, werden sie alle in einen topf geschmissen! die querschnittgelähmten.. mit den rheuma-patienten, den geistig behinderten... oder den herzkranken.
Beitrag (#7) von: casimir am: 09.03.2010 23:20h
RE: RE: RE: RE: RE: RE:
k nina - deine argumentation und denkweise gefällt mir- hoffe du findest ein paar probanten und räumst die behindischublade etwas heterogen auf...
wäre der titel deiner arbeit z.b. sinn und unsinn der beruflichen rehabilitation oder so- wäre ich dabei ;D
lg casimir
Beitrag (#8) von: NESTORAS am: 11.03.2010 00:58h
na
erst klang das aber wie einer mit dem Beruf »Behinderter«...
Beitrag (#9) von: casimir am: 11.03.2010 12:14h
RE: na
hmm für viele scheints ne berufbezeichnung zu sein - sie wenden ihre ganze zeit und energie für ein vermeintlich "selbständiges" leben auf - als arbeitgeber
kurios wenn man drüber nachdenkt...
Beitrag (#10) von: Naddel am: 16.03.2010 20:52h
Hallo Nina!
Das Thema ist sicher interessant, Arbeitsunfälle und damit BG-Fälle haben sicher einen besonderen Stellenwert - und erleben nicht den ganzen "Wahnsinn" wie ein Privatverunfallter...
Behinderte Berufseinsteiger wiederum können meines Wissens nach auch wieder vermehrt auf div. Unterstützung und Förderung zurück greifen.
P.S. : ich komme aus Wü
Beitrag (#11) von: MarS am: 25.03.2010 09:40h
Hallo ninaschen,
ich empfehle Dir, Dich an das ZSL Erlangen zu wenden. Diese Beratungsstelle hat eine Menge Kontakt zu Betroffenen, von denen der/sie eine oder andere gerne mitmachen würde! Hier der Link:
http://www.zsl-erlangen.de/
Grüße
MarS
Beitrag (#12) von: casimir am: 31.03.2010 16:15h
RE:
das zsl lebt noch?
bei uns haben die soweit ich weiß alle niederlassungen dicht gemacht
casimir