Beitrag (#1) von: Z-I-C-K-E am: 24.10.2009 19:33h
Was mich so interessieren würde...
Kann man so gut in seiner Rolle drin sein das man sie selber irgendwann glaubt??
Z.b. von heute auf morgen im Rolli und nach außen immer stark und selbstbewusst sein.
Brauch man einen Psychologen nach so einem Erlebniss??
Wie laufen solche Sitzungen ab??
Extremer innerlicher Druck: Zeichen zum Psychologen zu gehen!??
Beitrag (#2) von: klaus560 am: 24.10.2009 22:11h
RE:
"nach außen immer stark und selbstbewusst sein" also eine Maske, das geht nicht lange gut. Aber von außen und innen selbstbewußt das geht, zwar ichtganu so schnell wie man im Rolli landet aber nach 2-3 Monaten. Gut geht ews mir wenn ich was leiste und wenn auch als inkompletter C5/6er glaube ich da kann mir kaum ein Nichtbehinderter das Wasser reichen. Zumindest hatte ich in 30 Jahren noch nie - nichteinmal ein h Weltschmerzstimmung weil ich behindert bin. Manchmal wundert es mich selber.
"Braucht man einen Psychologen"
Zu meiner Zeit gab es sowas nicht. Zitat eines kompletten frischen Para "ich habe kein psychologisches Problem, mein Problem ist wie bekomme ich schnelle genug die Hose runter wenn ich pinkeln muß"
Beitrag (#3) von: Goldie27 am: 27.10.2009 10:44h
RE: RE:
Mich würde interessieren, wie man als Angehöriger am besten mit einem frisch QS Verletzten, inkompletten Tetraplegiker umgeht.
D.h. was mache ich, wenn die betreffende Person nun utopische Hoffnung in die Reha setzt(z.B. laufen lernen, Finger bewegen)? Klar, dass man ihm die Wahrheit nicht direkt vor den Kopf stoßen kann, aber ist die Enttäuschung hinterher nicht um so größer, wenn sich die Hoffnungen dann doch nicht erfüllen?
Beitrag (#4) von: marco88 am: 27.10.2009 10:51h
Dieses Thema fände ich interessant:
http://www.startrampe.net/arge/community/foren/sexualit...
Beitrag (#5) von: LittleLilly am: 28.10.2009 15:23h
RE:
Mich würde interessieren: warum gibt es viel mehr behinderte Männer, die eine Nichtbehinderte Partnerin haben als umgekehrt? Warum ist das für behinderte Frauen schwieriger einen Partner zu finden?
Beitrag (#6) von: wheelydriver am: 09.12.2009 11:51h
Was auch interessant wäre:
Man weiß das man aufgrund seiner Behinderung es recht schwer hat einen Partner zu finden. Wie geht man damit am besten um keine Partnerschaft zu haben, genauso mit einem Kinderwunsch, der einem ja somit auch verwehrt bleibt?