Beitrag (#1) von: detlef1957 am: 14.12.2011 13:54h
1) nein
2) er müsste viel viel kleiner und leichter sein.
3) nein
Hallo liebe Forum-Nutzer,
Ich wende mich als Student der TU München an euch mit der Bitte um Unterstützung und hoffe mit euch zusammen interessante Ansätze im Bezug auf folgendes Thema erarbeiten können:
Der Lehrstuhl »Technologie- und Innovationsmanagement« führt mit der Festo AG & Co. KG zusammen ein Projekt durch, in dessen Rahmen neue Einsatzmöglichkeiten für den so genannten \"Bionischen Handling-Assistenten\" (BHA) (http://www.festo.com/cms/de_corp/9655.htm) gesucht werden.
Zur Vorabinformation ist dieses kurze Video sehr hilfreich: http://www.festo.com/cms/de_corp/11082_11090.htm... class="">
Der BHA, 2010 Gewinner des deutschen Zukunftspreises, ist ein Roboterarm, der in seinen Bewegungen einem Elefantenrüssel nachempfunden ist. Er wird durch Druckluft gesteuert und soll ein Gewicht von bis zu 5 kg bewegen können. Die Armlänge liegt zwischen 0,75 bis 1,1 Meter und kann durch die pneumatische Ansteuerung (z.B. über einen Joystick) um bis zu 50 % gestreckt werden.
Das Gesamtgewicht des BHA beträgt ca. 5-6 kg und kann über eine Konsole an Wänden oder auch mobilen Einrichtungen (z.B. Rollstühlen) in jedem beliebigen Winkel montiert werden.
Eine kleinere oder größere Ausführung wäre ebenfalls denkbar.
Am Ende des Arms können verschiedenste Vorrichtung angebracht werden - bereits verwirklicht wurde eine Version mit patentiertem Greifarm, die auf den Bildern und dem Video zu sehen ist.
Eine Besonderheit ist die ungefährliche Anwendung des BHA bei der Interaktion Mensch-Maschine, die durch Materialauswahl, Steuerung und pneumatische Eigenschaften gewährleistet wird.
1) Könnt ihr euch vorstellen, dass der BHA im Bereich Rollstühle, Rehabilitationsmittel, Alltag oder bei Sonstigem hilfreich sein kann?
2) Welche Anforderungen müsste der BHA dann aus eurer Sicht erfüllen?
3) Könnt ihr eventuell weitere Experten und Ansprechpartner benennen, die etwas zu diesem Thema wissen?
Vielen Dank für eure Mithilfe und zögert nicht mir Fragen zu stellen!
Christoph
von: Chris_TUM am: 14.12.2011 10:39h
Antworten: 3, Views: 502
Beitrag (#1) von: detlef1957 am: 14.12.2011 13:54h
1) nein
2) er müsste viel viel kleiner und leichter sein.
3) nein
Beitrag (#2) von: Chong am: 18.12.2011 02:23h
Sie ist Vorstand ICP-München und hat über die optimale Hilfsmittelversorgung \"Ihrer\" Schützlinge habilitiert; Habil übrigens in BSB; kann mir gut vorstellen, dass sie eine offenes Ohr für das Thema hat;
oder bei Herrn Dr. Pantke in Berlin, LIS eV, http://www.locked-in-syndrom.org/; bin selber zwar tetra, kenne mich aber mit Rollis und Technik nicht so gut aus; oder Du sprichst mit den Herren Geiger/Hofmaier, Firma Albrecht Samberger, sind top-Ortho-meister vor ort
Jedenfalls viel Erfolg!
Beitrag (#3) von: wolfpack57 am: 24.01.2012 11:22h
Hallo,
um an einem Rollstuhl montiert zu sein um Dinge zu greifen, müsste er wirklich viel kleiner und dezenter sein.
Als externer Helfer auf einer ferngesteuerten, selbstfahrenden Plattform um Dinge zum Beispiel an ein Bett zu bringen sicherlich denkbar.
Aber dafür benötigt man auf jeden Fall eine aufwändige und intelligente Steuerung.
(Am besten per Sprache)
Aber ob das alles in einem finanziell vernünftigen Rahmen umsetzbar ist?