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Die REHA international ...

 

... die alle 2 Jahre in Düsseldorf stattfindet, ist laut Veranstalter die weltweit größte Fachmesse für behinderte, ältere und chronisch kranke Menschen. Auf 70.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche kann man sich bei über 800 Ausstellern aus 25 Ländern auf den neuesten Stand bringen lassen, wenn es um Hilfsmittel, technische Neuheiten oder auch um das Thema Urlaub geht.

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von Mittwoch, 3. November 1999
bis Samstag, 6. November 1999

 
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Die REHA-INTERNATIONAL

... die alle 2 Jahre in Düsseldorf stattfindet, ist laut Veranstalter die weltweit größte Fachmesse für behinderte, ältere und chronisch kranke Menschen. Auf 70.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche kann man sich bei über 800 Ausstellern aus 25 Ländern auf den neuesten Stand bringen lassen, wenn es um Hilfsmittel, technische Neuheiten oder auch um das Thema Urlaub geht.

Ein Reise-Center wird erstmals auf der REHA zum Treffpunkt für barrierefreies Reisen. In Halle 12 informieren Reiseveranstalter, Fremdenverkehrsverbände, Hotelketten und Selbsthilfeverbände über touristische Angebote für Menschen mit Behinderungen. So werden z.B. auch die Avaglianos aus San Felice da sein und einen kleinen Film dabei haben, der neulich über ihre Anlage in Süd-Italien im Fernsehen lief.

 
REHA-Messe

Partnerland der diesjährigen REHA ist Finnland, das sich als Musterland für innovative Hilfsmittelprodukte wie reaktive Liegesysteme, aktive Rückgratpflege oder das "intelligente Armband" präsentiert.
Außerdem wird es auch einen großen Stand zum Thema "Behinderte im Beruf" (Halle 9 A 26) geben, an dem Fachleute aus den einzelnen Berufsförderungswerken als Ansprechpartner zur Verfügung stehen (am 6.11. findet die Beratung Körperbehinderter statt). Und im REHA-Forum werden sozialpolitische Themen diskutiert.

 

Aber zurück zum eigentlichen Grund,...

... sich einen zugegebenermaßen anstrengenden Besuch auf der REHA anzutun: Wo kann man sich denn schon "technisches Spielzeug" wie Umweltkontrollanlagen, Spracherkennungssysteme oder auch nur die neuesten Rollstühle besser anschauen als auf einer Messe, auf der die Aussteller Interesse daran haben, ihre Ware zu demonstrieren?

Wenn man für einen neu herausgekommenen Rollstuhl sein Sanitätshaus mobilisiert, damit es sich ein Anschauungsexemplar zukommen läßt, hat man doch gleich eine unausgesprochene Kauf- oder Verordnungspflicht im Raum. Oder wenn es um alltägliche Dinge wie Decken, Schuhe, ergonomische Kopf- und Stützkissen geht. Oder man läßt sich von den verschiedenen KfZ-Umrüstern beraten, was es auf dem Automarkt an Neuigkeiten für Selbstfahrer mit motorischen Einschränkungen gibt.

Aufgrund meiner Lähmungshöhe (C3/4 kompl.) bin ich an allem interessiert, was mir die größtmögliche Selbständigkeit gibt. Das fängt bei meinem Elektrorollstuhl an, den ich auf irgendeine Art steuern muß, da ich keine Arm- und Handfunktion habe. Auf dem Markt wird einiges angeboten, was für mich in Frage kommen würde: Saug-/Blas-, Zungen-, Gaumen-, Kopf- oder Kinnsteuerung. Ebenso sind die neuesten Lösungen im PC-Bereich und bei Umweltsteuerungen hinsichtlich der Bedienbarkeit für Anwender mit eingeschränkter Handfunktion immer wieder sehens- und testenswert.

 
REHA-Messe

Hilfsmittel, die meine Pflege erleichtern, wie z.B. höhenverstellbare Pflegebetten oder Liftersysteme sind ebenso für mich von ganz besonderemInteresse. Interessant sind auch immer die Infostände zum Thema Bauen&Wohnen (Innenaustattung wie Küchen und Bäder).

An fast jeder Ecke sehe ich ein bekanntes Gesicht und ich frage mich: Woher kenn' ich den/die, wie heißt der/die noch mal? Z.B. traf ich auf der letzten REHA in Düsseldorf meinen Zimmerkollegen aus meiner Erstreha (1985/86).

Falls man nur einen Tag Zeit für die REHA hat, sollte man sich vorher einen Plan erstellen, was man sehen möchte oder zu welchen Ständen man auf jeden Fall will, um unnötiges und zielloses Umherirren zu vermeiden.

Auf der REHA sind alle wesentlichen Selbsthilfegruppen und Verbände vertreten, u.a. IsL (Interessenvertretung selbstbestimmt Leben, Kassel), cbf (Club Behinderter und ihrer Freunde, bundesweit), BAGH (Bundesarbeitsgemeinschaft "Hilfe für Behinderte"), BSK (Bundesverband Körperbehinderter, Krautheim), VdK (Verband der Kriegs- und Wehrdienstopfer, Behinderten und Rentner), das Unfallopfer-Hilfswerk und natürlich auch die FGQ (Fördergemeinschaft der Querschnittgelähmten in Deutschland, e.V.).

 

Die FGQ auf der Messe

Wir sind in der Halle 10, Stand B 41 zu finden. Wer hier einen Ansprechpartner aus einem FGQ-Stützpunkt, einer Arbeitsgemeinschaft, einer Klinik, oder einfach nur alte Freund(inn)e(n) treffen will, ist willkommen:

Mittwoch, 3.11.
Michael Gruber (Stützpunkt Langensteinbach) 9 bis 18 Uhr
Jürgen Buchholz (ARGE Urlaub, Stützpunkt Köln) 9 bis 18 Uhr
Pia Steinhilper (ARGE Urlaub, Stützpunkt Köln) 9 bis 18 Uhr
Hildegard Schmitz (Blasenstimulator) 9 bis 18 Uhr
Ilona Gebhardt (Stützpunkt Hamburg) 9 bis 18 Uhr
Herbert Müller (Stützpunkt Koblenz) 10 bis 18 Uhr
Peter Mand (PARAPLEGIKER Redaktion) 12 bis 16 Uhr

Donnerstag, 4.11.
Gerd Ecklmeier (Hilfsmittel) 9 bis 18 Uhr
Dirk Weber (Stützpunkt Greiwswald) 9 bis 17 Uhr
H.-W. Kämpgen (ARGE Schmerz) 10 bis 16 Uhr
Paul Schüller (Stützpunkt Bonn) 10 bis 18 Uhr
Michael Gruber (Stützpunkt Langensteinbach) 9 bis 18 Uhr
Jürgen Buchholz (ARGE Urlaub, Stützpunkt Köln) 9 bis 18 Uhr
Pia Steinhilper (ARGE Urlaub, Stützpunkt Köln) 9 bis 18 Uhr
Hildegard Schmitz (Blasenstimulator) 9 bis 18 Uhr
Ilona Gebhardt (Stützpunkt Hamburg) 9 bis 18 Uhr
Peter Mand (PARAPLEGIKER Redaktion) 9 bis 18 Uhr

Freitag, 5.11.
PD Dr. Dieter Sauerwein (Urologie Bad Wildungen) 12 bis 18 Uhr
Edgar Gellert (Schmerzdiagnostik & -behandlung) 14 bis 17 Uhr
Dr. R. Kämmerling (BG Unfallklinik Duisburg) 14 bis 16 Uhr
Herbert Müller (Stützpunkt Koblenz) 10 bis 18 Uhr
Michael Gruber (Stützpunkt Langensteinbach) 9 bis 18 Uhr
Jürgen Buchholz (ARGE Urlaub, Stützpunkt Köln) 9 bis 18 Uhr
Pia Steinhilper (ARGE Urlaub, Stützpunkt Köln) 9 bis 18 Uhr
Hildegard Schmitz (Blasenstimulator) 9 bis 18 Uhr
Ilona Gebhardt (Stützpunkt Hamburg) 9 bis 18 Uhr

Samstag, 6.11.
Margitta Klein (Stützpunkt Kreischa) 9 bis 17 Uhr
Andrea Rühmenapf (Ergotherapie) 12 bis 15 Uhr
Astrid Blanke (Kontaktstelle Bodensee) 9 bis 17 Uhr
Thorsten Staar (Stützpunkt Halle) 10 bis 14 Uhr
Herbert Müller (Stützpunkt Koblenz) 10 bis 17 Uhr
Michael Gruber (Stützpunkt Langensteinbach) 9 bis 17 Uhr
Jürgen Buchholz (ARGE Urlaub, Stützpunkt Köln) 9 bis 17 Uhr
Pia Steinhilper (ARGE Urlaub, Stützpunkt Köln) 9 bis 17 Uhr
Hildegard Schmitz (Blasenstimulator) 9 bis 17 Uhr
Ilona Gebhardt (Stützpunkt Hamburg) 9 bis 17 Uhr


Weitere Informationen zur FGQ gibt es unter
Externer Linkhttp://www.fgq.de.

 

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