STARTRAMPE.NET Logo
 
 

Medizin und Wissen

Medizin und Wissen

MEDIZIN & WISSEN

Eine Seite zurück9/9Eine Seite weiter

Die posttraumatische Belastungsstörung

 

Inhalt:
Teil 1»
Teil 2»
Teil 3»
Teil 4»
Teil 5»
Teil 6»
Teil 7»
Teil 8»
Teil 9

D Behandlungserfolge bei Posttraumatischer Belastungsstörung

Die Wirksamkeit der Methoden, die in der Christoph-Dornier-Klinik angewendet werden, wird laufend überprüft. Dazu werden unter anderem Patientenbefragungen 6 Wochen, 1 Jahr und 5 Jahre nach Abschluss der Therapie eingesetzt. Dennoch wollen wir uns nicht nur auf eigene Maßnahmen zur Qualitätssicherung verlassen, und beziehen deshalb neue Ergebnisse der internationalen
Psychotherapieforschung in die Planung und Umsetzung der verschiedenen Therapiebausteine ein. Diese Orientierung an wissenschaftlicher Forschung und deren konsequente Umsetzung in einem Therapeut-Patient-Verhältnis von 1:1, aber auch die kontinuierliche Weiterbildung und engmaschige Supervision der Therapeuten, macht die lang anhaltenden Therapieerfolge möglich. So berichtet noch 5 Jahre nach Abschluss der Intensivtherapie die überwiegende Mehrheit der Patienten von einer stabilen Besserung.

 

Besonderheiten der Behandlung in der CDK

Über den Erfolg der einzelnen Therapiebausteine entscheidet ganz wesentlich der Rahmen der Behandlung. Wir nehmen den Patienten mit seinen persönlichen Besonderheiten ernst und sorgen stets für Transparenz in Bezug auf Diagnostik und Therapie. Der besondere Rahmen, den die Christoph-Dornier-Klinik bietet, macht eine individuelle, transparente aber auch an den neuesten Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung orientierte Behandlung möglich.

 

• Das Individuum steht im Vordergrund:
In der Christoph-Dornier-Klinik für Psychotherapie vertreten wir einen störungsspezifischen Therapieansatz, der sich sehr an den individuellen Beschwerden und Bedingungen, die zur Entstehung und Aufrechterhaltung der PTB bei dem einzelnen Patient geführt haben orientiert.
• Dauer der Behandlung:
In der Christoph-Dornier-Klinik ist es durch die gezielte Kombination verschiedener Therapiebausteine und durch die Intensität der Behandlung möglich, die gesamte Behandlung auch bei langwierigen und komplizierten Posttraumatischen Belastungsstörungen auf wenige Wochen zu konzentrieren.
Dies wird durch den einzigartigen Behandlungsrahmen der Christoph-Dornier-Klinik möglich, in dem jedem Patienten sein persönlicher Therapeut zur Verfügung steht - und zwar ausschließlich. Das bedeutet, dass dieser Therapeut während der Intensivphase nur diesen einen Patienten zu betreuen hat - eine echte 1:1-Behandlung!
• Einzigartige therapeutische Möglichkeiten:
Das Therapeuten-Patienten-Verhältnis von 1:1 hilft nicht nur die gesamte Behandlungsdauer zu verkürzen. Der Patient findet in der ständigen Verfügbarkeit seines Therapeuten einen sicheren Rückhalt, der es ihm ermöglicht, auch schwierige therapeutische Übungen erfolgreich durchzuführen.
In diesem Behandlungsrahmen können, wenn nötig, über mehrere Stunden am Tag viele Übungen und Einzelsitzungen durchgeführt werden - ohne Zeitbegrenzung. Der Behandlungsplan kann also ganz an die spezifischen Bedürfnisse des Patienten angepasst werden. Dazu gehört auch die Möglichkeit, die Therapie wenn nötig von der Klinik an fast jeden anderen Ort zu verlegen. Dies kann z. B. notwendig werden, wenn die Symptomatik an bestimmten Orten besonders stark auftritt, bzw. bestimmte Orte oder Situationen völlig vermieden werden.

 

Checkliste zu postraumatischen Belastungsstörungen

 

Leide ich unter einer Posttraumatischen Belastungsstörung?

 

Eine Checkliste...

Erkennen Sie ein oder mehr Symptome pro Kategorie wieder, die länger als vier Wochen nach dem traumatischen Ereignis bei Ihnen oder einer Person aus Ihrem Umfeld bestehen, so kann eine Posttraumatische Belastungsstörung vermutet werden und sollte genauer untersucht werden.
A
1. Wiederkehrende und eindringliche Erinnerungen an das traumatische Ereignis
2. Belastende Träume von dem Ereignis
3. Das Gefühl, das Ereignis gerade im Moment wiederzuerleben; so zu fühlen, als passiere es gerade jetzt
4. Starke Belastung in Situationen, die mit dem Trauma in Verbindung stehen oder daran erinnern
B
1. Bewusstes Vermeiden von Gedanken, Gefühlen, Gesprächen, die mit dem Trauma in Verbindung stehen
2. Bewusstes Vermeiden von Aktivitäten, Orten oder Menschen, die Erinnerungen an das Trauma wachrufen
3. Sich nicht an alle Details des Traumas erinnern können
4. Sich von Freunden und Familie isolieren und Vermeidung von sozialen Situationen
5. Sich "emotional taub" oder losgelöst bzw. entfremdet von anderen fühlen
6. Nicht mehr in die Zukunft schauen können. Gefühl von Angst und Unglück bezüglich der Zukunft
C
1. Schwierigkeiten einzuschlafen oder durchzuschlafen
2. Sich besonders launisch, irritierbar, ärgerlich oder ängstlich fühlen
3. Konzentrationsschwierigkeiten
D
1. Sich durch Alltagssituationen überwältigt bzw. überfordert fühlen und vermindertes Interesse an täglichen Aufgaben und Beschäftigungen, die man früher gern hatte
2. Sich vermehrt auf Alkohol oder Tabletten bzw. Drogen verlassen, um durch den Tag zu kommen
3. Sich schuldig fühlen, das Ereignis überlebt zu haben, das Ereignis nicht beeinflusst oder verhindert zu haben
Wenn Sie jemanden kennen, der kürzlich eine traumatische Erfahrung gemacht hat und oben genannte Symptome zeigt, können Sie versuchen zu helfen. Hören Sie zu, wenn die Person darüber berichtet, was sie erlebt hat, solange es nötig ist, auch wenn der Betroffene sich wiederholt. Ermutigen Sie die Person raus zu gehen, aktiv zu werden und sich nicht zu isolieren.
Sind die Beschwerden chronifiziert, liegen also schon einige Monate vor, sollte der Betroffene professionelle Hilfe suchen.
Die Diagnose der Posttraumatischen Belastungsstörung kann nur von Fachleuten gesichert werden.
Scheuen Sie sich also nicht, einen Psychiater oder Psychologen aufzusuchen, und ihm Ihre Beschwerden zu schildern. Die Posttraumatische Belastungsstörung zu erkennen ist der erste Weg zur Gesundung.

 
Space
 

© CDK CHRISTOPH-DORNIER-KLINIK FÜR PSYCHOTHERAPIE, 2001
Tibusstrasse 7- 11, 48143 Münster, Telefon: 0251 48 10-0

 

Artikel empfehlen»
Artikel als PDF»
Druckansicht»

Eine Seite zurück9/9Eine Seite weiter
 
 


ANMELDEN/ABMELDEN 

 




 

Mitglied werden»

Passwort vergessen»

 

SUCHE 

 

 
 
 
© 2005 STARTRAMPE.NET e.V. · Gast · Druckansicht