Medizin und Wissen

Einfluss von Fallpauschalen auf die Behandlung von Querschnittgelähmten (§17b KHG)
Autor: Dr. med. G. Exner - Facharzt für Chirurgie/Unfallchirurgie Rehabilitationswesen - Chefarzt des Querschnittgelähmten-Zentrums am Berufsgenossenschaftlichen Unfallkrankenhaus Hamburg. Bergedorfer Str. 10, 21033 Hamburg
Inhalt:
Teil 1 - Fazit
Teil 2 - Was besagt der § 17 b KHG?
Teil 3 - Was bedeutet das für die stationäre Behandlung Querschnittgelähmter?
Teil 4 - Letzter Stand
Fazit
Mit der Anwendung der Fallpauschalenregelung (§ 17 b KHG) ist die Behandlung von Querschnittgelähmten (innerhalb der Erstbehandlung im Krankenhaus) nach bisherigem Standard nicht aufrechtzuerhalten. Es ist nicht auszuschließen, dass die Anwendung des § 17 b KHG in der stationären Behandlung Querschnittgelähmter den Stand und die Qualität dieser Behandlungsmaßnahmen um Jahrzehnte zurückwerfen wird. Dies ist die Meinung des Autoren, der hier auch für die Deutschsprachige Medizinische Gesellschaft für Paraplegie (DMGP) spricht.
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