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SPORT | 13.08.2000

Rollstuhlwandertag

 

Am 13. August hieß es in Herzogenrath: Start frei für den Rollstuhlwandertag! Dieses Jahr führte die 8,5 km lange Rundstrecke vom Startpunkt auf deutschem Boden ins niederländische Kerkrade und von dort wieder zurück ins Ziel nach Herzogenrath.

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Natur und schöne Landschaften beim dritten Rollstuhlwandertag
 
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Die Stadt führte den Internationalen Rollstuhlwandertag nun schon zum dritten Mal durch. Waren es noch im ersten Jahr rund 30 Rollstuhlfahrer und einige Fußgänger, rollten diesmal schon 75 Teilnehmer, begleitet von 25 Fußgängern, durch Wald und Flur.

 
Adi Krichel in voller Montur
Adi Krichel in voller Montur

Adi Krichel, der in Herzogenrath wohnt, war einer der vielen Aktiven. Wie er den Wandertag erlebt hat, schildert er uns mit seinen ganz persönlichen Eindrücken.

Die Stadt führte den Internationalen Rollstuhlwandertag nun schon zum dritten Mal durch. Waren es noch im ersten Jahr rund 30 Rollstuhlfahrer und einige Fußgänger, rollten diesmal schon 75 Teilnehmer, begleitet von 25 Fußgängern, durch Wald und Flur.

Adi Krichel, der in Herzogenrath wohnt, war einer der vielen Aktiven. Wie er den Wandertag erlebt hat, schildert er uns mit seinen ganz persönlichen Eindrücken.

 
Startschuss zur Zwei-Länder-Tour

Treffpunkt war um 10:00 Uhr in der Schulaula. Nachdem die Organisatoren und Politiker ihre Reden gehalten hatten, machten sich alle zusammen auf den Weg. Der Wettergott schien milde gestimmt, denn die Sonne strahlte mit allen Beteiligten um die Wette. Die Wanderwege führten hauptsächlich durch Wälder und Wiesen. Die Organisatoren hatten an alles gedacht: Wenn Verkehrsknotenpunkte überwunden werden mussten, waren sie von Feuerwehr und Helfern des Roten Kreuzes abgesichert. Ein Motorradfahrer der Feuerwehr fuhr langsam voraus, um eventuelle Scherben und dergleichen wegzukehren.

 
Eine tolle Geste: Getränke für die Rollstuhlwanderer

Eine besonders nette Geste für den Rollstuhlwandertag hatte sich eine Familie einfallen lassen, an deren Haus die Wanderroute vorbei lief. Die kreativen Anwohner reichten allen Teilnehmern kostenlos Mineralwasser und Säfte. Und das immerhin für 100 Personen! Für viele Rollstuhlfahrer war dies Anlass für eine willkommene Pause.

 
Das Ziel ist erreicht

Nach 8,5 Kilometern war die Rundreise dann geschafft. Die Schulaula von Herzogenrath war erreicht. Bei einem gemütlichen Zusammensein in der Aula wurden Erfahrungen ausgetauscht, neue Bekanntschaften geschlossen und alte wieder aufgefrischt. Natürlich waren unter den vielen Rollstuhlfahrern nicht nur Querschnittgelähmte, sondern auch Menschen mit Behinderungen jeglicher Art, die das selbständige Gehen verhindern.

 
Tschüss sagen, wenns am schönsten ist

Die Zeit an diesem herrlichen Tag verging wie im Flug. Gegen 17:00 Uhr verabschiedeten sich die meisten voneinander, allerdings mit dem Versprechen, sich nächstes Jahr am 19. August im holländischen Kerkrade wieder zu treffen. Denn dann startet der Internationale Rollstuhlwandertag in seine vierte Runde. So eine aufregende Veranstaltung würde sich sicherlich auch in anderen Teilen Deutschlands durchführen lassen. Vielleicht gibt es auch schon längst vergleichbare Aktionen, die mir nur nicht bekannt sind. Mir hat dieser Tag jedenfalls sehr viel Spaß gemacht!

Kennt Ihr andere Rollstuhlwanderwege? Wie wär´s, sich darüber im Forum "Sport und Freizeit" auszutauschen? Oder sendet uns einfach Eure Erfahrungen in einer E-Mail an redaktion@startrampe.net.

Hier haben wir noch einige weiterführende Informationen:
Externer Linkhttp://www.herzogenrath-online.de/user/frameset.asp?aut...
Für die Besucher des deutsch-niederländischen Grenzlandes an der Wurm gibt es viel Interessantes und Bemerkenswertes zu entdecken. Hier findet Ihr Informationen über die Stadt Herzogenrath, vom Stadtführer über die Landschaft bis zum Rollstuhlwandertag.

 

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